Resilienzzirkel

Resilienz Zirkel: Bambusprinzip nach Gabriele Ammann Berlin 

  1. Die optimistische Grundhaltung zu sich selber, dem Du oder dem Team wird gestärkt. Ressourcen werden wahrgenommen und aufs Positive ausgerichtet. Konflikte werden in Einzelarbeit geklärt um die Energie neu auf Stärkendes gelenkt.
  2. Akzeptanz und Realitätssinn: die inneren Antreiber und Glaubenssätze werden bewusst gemacht. Sie werden überprüft und wenn nötig angepasst. Krisen können umgedeutet werden und werden als Chance betrachtet sich neu auszurichten. Überforderungen können abgebaut werden.
  3. Lösungsorientiertes Denken und Handeln: Durch Kreativität und Perspektivenwechsel werden starre Rollenbilder und Verhalten erkannt. Neue Handlungsspielräume eröffnen sich und der Wahlfreiheitsradius wird weiter.
  4. Fähigkeit zur Selbstregulation: Der Umgang mit Stress und Belastungen wird erkannt und verbessert. Durch Körperarbeit und Kreativität bekommen Gefühlen Ausdrucksmöglichkeiten. Die Flexibilität wird gestärkt und das Stressniveau gesenkt.
  5. Übernahme von Selbstverantwortung: Durch eine gezielte Standortbestimmung der Situation erweitert sich der Handlungsspielraum. Die Opferrolle kann verlassen und aktive Schritte Richtung optimistische Grundhaltung gegangen werden.
  6. Beziehungen pflegen: Die Wichtigkeit der Beziehung zu sich selber, dem Team, und den Klient/innen wird erkannt. Bei Hilfebedarf kann diese angefragt und angenommen werden. Ein sich gegenseitig wertschätzendes Team wird als tragendes Netzwerk erfahren.
  7. Zukunft gestalten: Auf der Basis der optimistischen Grundhaltung, der Übernahme von Selbstverantwortung wird die Zukunft neu ausgerichtet. Die eigenen Werte, Prioritäten sowie der Focus sind innerlich geklärt. Wohlgeformte Ziele können angegangen werden.  
  8. Improvisationstalent einsetzten: Das Unvorhergesehene kann trainiert werden. Auf der Basis der eigenen Kreativität erweitert sich der Spielraum "ad hoc" Möglichkeiten zu finden, wo es rasche und neue Handlungsspielräume braucht.