Umgang mit sexuellen Bedürfnissen im Alter

Sexualität im Alter - ein Bedürfnis worüber nicht gesprochen wird. Ein Tabu. Sexualität ist ein Grundrecht – auch für alte Menschen. Das Bedürfnis nach Nähe, Erotik, Sexualität ist vorhanden. Menschen in Institutionen haben zum Teil selber Mühe zu diesen Bedürfnissen zu stehen, und von den Betreuenden werden diese nicht immer richtig verstanden. Somit kann es im Betreuungsalltag immer wieder zu schwierigen und peinlichen Situationen zwischen den Heimbewohner/innen und dem Pflegepersonal kommen. Das Pflegepersonal wie die Heimbewohner/innen sind überfordert, was zu Störungen und Aggressionen in der Pflegebeziehung führen kann. Das Betreuungspersonal ist sich unklar, wie damit professionell umzugehen ist. Die Gefahr von unklaren Grenzen entsteht.


Ziele: 

  • Das Personal setzt sich mit eigenen Tabus zum Thema Sexualität von älteren Menschen auseinander
  • Das Personal kennt Theorien zu Sexualität im Alter
  • Das Personal reflektiert die gelebte und nicht gelebte Sexualität der Heimbewohner/innen
  • Das Personal bekommt neue Impulse und Möglichkeiten wie sie ihre Grenzen bei sexuellen Bedürfnissen von Heimbewohner/innen bewahren können.
  • Die Heimbewohner/-innen werden in ihrer Ganzheit und ihren Bedürfnissen wahrgenommen. Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung werden gesucht.
  • Aggressionen und Überforderungen beim Personal werden abgebaut.
  • Tabus werden aufgelöst und der Teamzusammenhalt gestärkt.

Setting:

Methodik / Didaktik: Die Weiterbildung entspricht den Grundsätzen moderner Erwachsenenbildung, Haltung aus TZI (Themenzentrierter Interaktion), kreativen Elementen, Improvisation. 

Dauer: Tagesseminar

Anzahl: max. 15 Personen

Wo: Die Weiterbildung findet in Ihrem Heim statt. Die Infrastruktur für die Schulung wird vom Heim zur Verfügung gestellt.

Honorar: nach Absprache    

Anfragen: siehe Email oder Mobile unter Kontakt

Referenzen: Referenzen und weitere Informationen